Die Atombomben lagern in 8 Meter tiefen Silos in WS3-Magazinen direkt unter den Flugzeug-Hallen.

General Roger Brady besichtigt eine Übungsbombe in der Volkel Air Base. Man sieht einen Teil des "Weapon Storage and Security System" (WS3), Quelle: wikipedia
General Roger Brady besichtigt eine Übungsbombe in der Volkel Air Base. Man sieht einen Teil des "Weapon Storage and Security System" (WS3), Quelle: wikipedia

Im Jahre 1987 entschieden die USA - die NATO als Bündnis fasste später eine entsprechende Entscheidung - sogenannte "Weapons Storage and Security Systems" (WS3) auf allen großen NATO-Flugplätzen der NATO in Europa zu installieren.

Diese neuen Lagerungssysteme ermöglichen es, dass die Nuklearwaffen in "Grüften", militärisch als "Unterflurmagazine" bezeichnet, eingebaut in den Fußboden der Flugzeugschutzbauten, gelagert werden.

Die Waffen befinden sich also direkt beim Trägerflugzeug und nicht länger in jenen speziellen Bunkern, die in der Vergangenheit genutzt wurden.

Dem neuen Lagersystem wird nachgesagt, es biete gegen jeden Versuch, sich illegal Zugriff auf die Atomwaffen zu verschaffen, für mindestens 30 Minuten physischen Schutz und gewährleiste zugleich über eingebaute Sensoren, dass der Zustand und die physikalische Sicherheit der Waffen auch aus der Distanz überwacht werden kann.