Pfarrer Rainer Schmid protestiert von 25. bis 30. März 2018, tägl. 4 Stunden mit einem Holzkreuz gegen die Atomwaffen in Büchel.

Fotos aus den Jahren 2015-2017:


  1. Protest mit Kreuz: 25.-30. Aug. 2015, tgl. 8-10 Std. am Stück
  2. Protest mit Kreuz: 15.-20. Mai 2016, tgl. 8-10 Std. am Stück
  3. Protest mit Kreuz: 29. Aug. - 2. Sept. 2016, tgl. 8-10 Std. am Stück
  4. Protest mit Kreuz: 9.-14. April 2017, morgens und abends jew. 2 Std.
  5. Protest mit Kreuz: 5.-9. Juni 2017, morgens und abends jew. 2 Std.
  6. Protest mit Kreuz: 14.-18. Aug. 2017, morgens und abends jew. 2 Std.
  7. Protest mit Kreuz: 25.-30. März 2018, morgens/ abends jew 2 Std

Pfarrer Schmidt führt diese Mahnwachen in Übereinstimmung mit den großen Kirchen durch. Fotos rechts: EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms und Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier.

Der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms setzt sich immer wieder mit Nachdruck gegen Atomwaffen ein. Er begrüßt auch ausdrücklich die Ein-Mann-Mahnwache mit Kreuz.
Der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms setzt sich immer wieder mit Nachdruck gegen Atomwaffen ein. Er begrüßt auch ausdrücklich die Ein-Mann-Mahnwache mit Kreuz.
6.7.2017: Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) predigt am Fliegerhorst Büchel gegen Atomwaffen
6.7.2017: Bischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) predigt am Fliegerhorst Büchel gegen Atomwaffen


Wochenspiegel Mosel Ulmen 16.05.2016

Schwäbischer Pfarrer demonstriert am Fliegerhorst.
Büchel.
 Pfarrer Rainer Schmid steht am Fliegerhorst in Büchel. In der Hand hält er ein drei Meter hohes Holzkreuz. Auf dem Querbalken steht mit roter Schrift: "Atomwaffen abschaffen - jetzt!" Auf dem Fliegerhorst werden die einzigen in Deutschland stationierten Atomwaffen vermutet.
Seit Pfingstsonntag steht Rainer Schmid an sechs Tagen jeweils acht Stunden vor dem Militär-Flugplatz. Er sagt: "Durch einen Unfall, durch Missverständnisse oder militärische Muskelspiele können die Atombomben jederzeit zum Einsatz kommen." In Büchel seien etwa 20 US-Atombomben stationiert, heißt es in einer Pressemitteilung Schmids, der davon aus geht, dass Soldaten der Bundeswehr mit deutschen Tornados den Transport und Abwurf der Atombomben üben. Seit Russland und die USA sich wieder feindlich gegenüberständen, würden beiderseits auch die Atombomben aufgerüstet. Auch in Büchel werde aufgerüstet. Die alten Atombomben würden ersetzt durch zielgenauere, erdeindringende Atombomben, heißt es weiter. Pfarrer Schmid sagt: "Die Folgen wären unvorstellbar grausam." Deshalb stehe er an sechs Tagen - bis zum 28. Mai - jeweils Stunden vor dem Atomwaffen-Stützpunkt. Diese Mahnwache gehöre zur neuen bundesweiten Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei - jetzt!" 20 Wochen lang seien Friedensgruppen jetzt mit verschiedenen gewaltfreien Aktionen am Fliegerhorst vor Ort.